AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltung der Allgemeinen Verkaufsbedingungen

  1. Diese Allgemeinen Verkaufsbedingungen gelten für den gegenwärtigen und alle folgenden Verträge
    mit den inländischen Kunden der Firma Skandisk GmbH - nachfolgend bezeichnet als Skandisk -, die ab
    dem 15. März 2017 abgeschlossen werden und überwiegend die Lieferung von Waren an den Kunden zum
    Gegenstand haben. Von Skandisk zusätzlich übernommene Pflichten berühren nicht die Geltung dieser
    Allgemeinen Verkaufsbedingungen.
  2. Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden verpflichten Skandisk nicht, auch
    wenn Skandisk nicht widerspricht oder vorbehaltlos Leistungen erbringt oder Leistungen des Kunden
    annimmt. Gleichermaßen wird Skandisk nicht verpflichtet, soweit die Geschäftsbedingungen des Kunden
    unabhängig vom Inhalt dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen von gesetzlichen Bestimmungen abweichen.
  3. Diese Allgemeinen Verkaufsbedingungen sind für Verträge konzipiert, die nicht unter die besonderen
    Bestimmungen des Verbrauchsgüterkaufs (§§ 474 ff. BGB) fallen. Sollte diese Annahme nicht zutreffen,
    wird der Kunde Skandisk in jedem Einzelfall unverzüglich und schriftlich informieren; im Übrigen gelten
    dann anstelle dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen die „Allgemeine Verkaufsbedingungen für
    Verbrauchsgüterverkäufe" von Skandisk, die auf Anforderung übersandt werden.
  4. Diese Allgemeinen Verkaufsbedingungen gelten nicht, wenn der Kunde Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist.

2. Abschluss des Vertrages

  1. Der Kunde ist vor Vertragsabschluss zu einem schriftlichen Hinweis an Skandisk verpflichtet, wenn die
    zu liefernde Ware nicht ausschließlich für die gewöhnliche Verwendung geeignet sein soll oder der
    Kunde von einer bestimmten Verwendungseignung ausgeht oder seine Beschaffenheitserwartungen auf
    öffentliche Äußerungen, Werbeaussagen oder sonstige Umstände außerhalb des konkreten
    Vertragsabschlusses stützt, oder die Ware unter unüblichen oder ein besonderes Gesundheits-,
    Sicherheits- oder Umwelt-Risiko darstellenden oder eine erhöhte Beanspruchung erfordernden Bedingungen
    eingesetzt wird oder wenn mit dem Vertrag atypische Schadensmöglichkeiten oder ungewöhnliche
    Schadenshöhen verbunden sein können, die dem Kunden bekannt sind oder bekannt sein müssten.
  2. Bestellungen des Kunden sind schriftlich abzufassen. Weicht die Bestellung des Kunden von den
    Vorschlägen oder dem Angebot von Skandisk ab, wird der Kunde die Abweichungen als solche besonders
    hervorheben. Die Regeln für Vertragsabschlüsse im elektronischen Geschäftsverkehr gern. § 312 e Absatz
    1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BGB finden keine Anwendung.
  3. Sämtliche, insbesondere auch durch Mitarbeiter von Skandisk aufgenommene Bestellungen werden
    ausschließlich durch die schriftliche Auftragsbestätigung von Bartseher wirksam. Die tatsächliche
    Auslieferung der bestellten Ware, sonstiges Verhalten von Skandisk oder Schweigen begründen kein
    Vertrauen des Kunden auf den Abschluss des Vertrages. Skandisk kann die schriftliche
    Auftragsbestätigung bis zum Ablauf von vierzehn (14) Kalendertagen, nachdem die Bestellung des Kunden
    bei Skandisk eingegangen ist, abgeben.
  4. Die schriftliche Auftragsbestätigung von Skandisk ist rechtzeitig zugegangen, wenn sie innerhalb von
    sieben (7) Kalendertagen nach ihrem Ausstellungsdatum bei dem Kunden eingeht. Der Kunde wird Skandisk
    unverzüglich informieren, wenn die schriftliche Auftragsbestätigung verspätet eingeht.
  5. Die schriftliche Auftragsbestätigung von Skandisk ist für den Umfang des Vertragsinhaltes maßgebend
    und bewirkt einen Vertragsschluss auch dann, wenn sie abgesehen von Art der Ware, Preis und Liefermenge
    sonst wie, namentlich auch im Hinblick auf die ausschließliche Geltung dieser Allgemeinen
    Verkaufsbedingungen, von den Erklärungen des Kunden abweicht. Besondere Wünsche des Kunden, namentlich
    besondere Verwendungs- sowie Beschaffenheitserwartungen des Kunden, Garantien oder sonstige Zusicherungen
    im Hinblick auf die Ware oder die Durchführung des Vertrages bedürfen daher in jedem Fall der
    ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung durch Skandisk. Der Vertrag kommt nur dann nicht zustande,
    wenn der Kunde schriftlich rügt, dass die Auftragsbestätigung von Skandisk nicht in jeder Hinsicht den
    Erklärungen des Kunden entspricht, die Abweichungen schriftlich spezifiziert und die Rüge kurzfristig,
    spätestens sieben (7) Kalendertage, nachdem die schriftliche Auftragsbestätigung bei dem Kunden
    zugegangen ist, bei Skandisk eingeht.
  6. Von dem Kunden gefertigte Bestätigungen bleiben ohne Wirkung, ohne dass es eines Widerspruchs durch
    Skandisk bedarf. Namentlich begründen weder die tatsächliche Auslieferung der bestellten Ware, sonstiges
    Verhalten von Skandisk oder Schweigen ein Vertrauen des Kunden auf die Beachtlichkeit seiner Bestätigung.
  7. Die Mitarbeiter sowie die Handelsvertreter und sonstige Vertriebsmittler von Skandisk sind nicht
    befugt, von dem Erfordernis der schriftlichen Auftragsbestätigung durch Skandisk abzusehen oder
    inhaltlich abweichende Zusagen zu machen oder Garantien zu erklären. Änderungen des abgeschlossenen
    Vertrages bedürfen stets einer schriftlichen Bestätigung von Skandisk.

3. Pflichten von Skandisk

  1. Skandisk hat die in der schriftlichen Auftragsbestätigung bezeichnete Ware zu liefern und das Eigentum
    zu übertragen. Bedarf die zu liefernde Ware näherer Bestimmung, nimmt Skandik die Spezifikation unter
    Berücksichtigung der eigenen und der für Skandisk erkennbaren und berechtigten Belange des Kunden vor.
    Skandisk ist nicht zu Leistungen verpflichtet, die nicht in der schriftlichen Auftragsbestätigung von
    Skandisk oder in diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen aufgeführt sind; namentlich ist Skandisk nicht
    verpflichtet, Planungsleistungen zu erbrin­gen, nicht ausdrücklich schriftlich vereinbarte Unterlagen
    herauszugeben oder In­formationen zu erteilen oder Zubehör zu liefern, zusätzliche Schutzvorrichtungen
    anzubringen, Montageanleitungen zu vermitteln, Montagen durchzuführen oder den Kunden zu beraten.
  2. Skandisk ist aus dem mit dem Kunden abgeschlossenen Vertrag allein dem Kunden gegenüber verpflichtet.
    An dem Vertragsschluss nicht beteiligte Dritte, insbesondere Abnehmer des Kunden, sind nicht berechtigt,
    Lieferung an sich zu fordern oder sonstige Ansprüche vertraglicher Art gegen Bartseher geltend zu
    machen. Die Empfangszuständigkeit des Kunden bleibt auch bestehen, wenn er Ansprüche an Dritte abtritt.
    Der Kunde stellt Bartseher uneingeschränkt von allen Ansprüchen frei, die aus dem mit dem Kunden
    abgeschlossenen Vertrag von Dritten gegen Bartseher erhoben werden.
  3. Skandisk ist verpflichtet, unter Berücksichtigung der Regelungen in Ziffer 11.-1. und 11.-5. sowie
    unter Berücksichtigung handelsüblicher Toleranzen hinsichtlich Art, Menge und Qualität, ansonsten Ware
    mittlerer Art und Güte zu liefern. Kann die Ware nicht in dem bei Vertragsschluss angebotenen Zustand
    geliefert werden, weil technische Verbesserungen an Serienprodukten vorgenommen wurden, ist Skandisk
    zur Lieferung der verbesserten Version berechtigt. Skandisk ist berechtigt, Teillieferungen vorzunehmen
    und gesondert zu berechnen.
  4. Skandisk hat die Ware zur vereinbarten Lieferzeit EXW (Incoterms 2010) an der in der schriftlichen
    Auftragsbestätigung bezeichneten Lieferanschrift und soweit eine solche nicht bezeichnet ist bei der
    Skandisk GmbH in Schöneiche in der bei Skandisk üblichen Verpackung zur Abholung durch den Kunden zur
    Verfügung zu stellen. Eine vorherige Aussonderung oder Kennzeichnung der Ware oder eine
    Benachrichtigung des Kunden über ihre Verfügbarkeit ist nicht erforderlich. Skandisk ist in keinem Fall,
    auch nicht bei Verwendung anderer Incoterms verpflichtet, den Kunden von der Lieferung zu informieren,
    die Ware anlässlich der Lieferung auf ihre Vertragsgemäßheit zu untersuchen, den Transport der Ware zu
    organisieren oder die Ware zu versichern. Die Vereinbarung anderer Incoterms oder von Klauseln wie
    "Lieferung frei" oder ähnlicher Art hat lediglich eine abweichende Regelung des Transports und der
    Transportkosten zur Folge; im Übrigen verbleibt es bei den in diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen
    getroffenen Regelungen.
  5. Vereinbarte Lieferfristen bzw. Liefertermine haben zur Voraussetzung, dass der Kunde zu beschaffende
    Unterlagen, Genehmigungen oder Freigaben rechtzeitig beibringt, Anzahlungen vereinbarungsgemäß leistet
    und alle sonstigen ihm obliegenden Verpflichtungen rechtzeitig erfüllt. Im Übrigen beginnen vereinbarte
    Lieferfristen mit dem Datum der schriftlichen Auftragsbestätigung von Skandisk. Skandisk ist berechtigt,
    bereits vor vereinbarter Zeit zu liefern oder den Zeitpunkt der Lieferung innerhalb der maßgeblichen
    Lieferfrist festzulegen.
  6. Skandisk ist berechtigt, vertragliche Pflichten nach dem vorgesehenen Termin zu erfüllen, wenn der
    Kunde von der Terminüberschreitung informiert und ihm ein Zeitraum für die Nacherfüllung mitgeteilt
    wird. Skandisk ist unter diesen Voraussetzungen auch zu mehreren Nacherfüllungsversuchen berechtigt.
    Der Kunde kann der Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist widersprechen, wenn die Nacherfüllung
    unzumutbar ist. Skandisk erstattet die als Folge der Terminüberschreitung nachweislich notwendigen
    Mehraufwendungen des Kunden, soweit Bartseher nach den Regelungen in Ziffer VII. für Schäden
    einzustehen hat.
  7. Unabhängig davon, ob eine Beförderung durch Skandisk, durch den Kunden oder durch Dritte erfolgt, geht
    die Gefahr auch bei nicht eindeutiger Kennzeichnung der Ware auf den Kunden über, sobald mit der
    Verladung begonnen wird oder der Kunde der Pflicht zur Abnahme der Ware nicht nachkommt. Die Verladung
    der Ware zählt zu den Pflichten des Kunden. Die Vereinbarung anderer Incoterms oder von Klauseln wie
    "Lieferung frei" oder ähnlicher Art hat lediglich eine abweichende Regelung des Transports und der
    Transportkosten zur Folge; im Übrigen verbleibt es bei den in diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen
    getroffenen Regelungen.
  8. Skandisk ist nicht verpflichtet, nicht ausdrücklich vereinbarte Bescheinigungen oder Zertifikate
    beizubringen oder sonstige Dokumente zu besorgen, und in keinem Fall für die Erfüllung der Pflichten
    verantwortlich, die mit dem Inverkehrbringen der Ware außerhalb Deutschlands verbunden sind.
  9. Ohne Verzicht auf weitergehende gesetzliche Rechte ist Skandisk zur Einrede der Unsicherheit nach
    § 321 BGB berechtigt, solange aus Sicht von Skandisk die Besorgnis besteht, der Kunde werde seinen
    Pflichten ganz oder teilweise nicht vertragsgemäß nachkommen. Zur Einrede der Unsicherheit ist
    Skandisk insbesondere berechtigt, wenn der Kunde seine Skandisk oder Dritten gegenüber bestehenden
    Pflichten nur unzureichend erfüllt oder schleppend zahlt oder das von einem Kreditversicherer gesetzte
    Limit überschritten ist oder mit der anstehenden Lieferung überschritten wird. Anstelle der Einrede
    kann Skandisk künftige, auch bereits bestätigte Lieferungen davon abhängig machen, dass der Kunde
    Vorauskasse leistet. Bartseher ist nicht zur Fortsetzung der Leistungen verpflichtet, solange und soweit
    von dem Kunden zur Abwendung der Einrede erbrachte Leistungen keine angemessene Sicherheit bieten oder
    anfechtbar sein könnten.

4. Pflichten des Kunden

  1. Ungeachtet weitergehender Pflichten des Kunden zur Zahlungssicherung oder Zahlungsvorbereitung ist der
    Kaufpreis zu dem in der schriftlichen Auftragsbestätigung bezeichneten Termin und - soweit ein solcher
    nicht bezeichnet ist - mit Erteilung der Rechnung zur Zahlung fällig und von dem Kunden zu zahlen.
    Eingeräumte Zahlungsziele entfallen und ausstehende Forderungen werden sofort zur Zahlung fällig, wenn
    Abnehmer des Kunden von Skandisk gelieferte, unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware bezahlen
    (Ziffer Vlll.-5.), wenn die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Kunden beantragt
    wird, wenn der Kunde ohne Darlegung eines rechtfertigenden Grundes wesentlichen Verpflichtungen, die
    gegenüber Skandisk oder gegenüber Dritten fällig sind, nicht nachkommt, wenn der Kunde nicht zutreffende
    Angaben zu seiner Kreditwürdigkeit gemacht hat oder wenn die von einem Kreditversicherer zugesagte
    Deckung aus von Skandisk nicht zu vertretenden Gründen reduziert wird.
  2. Mit dem vereinbarten Kaufpreis sind die Skandisk obliegenden Leistungen einschließlich der bei Skandisk
    üblichen Verpackung abgegolten. Die gesetzliche Umsatzsteuer wird gesondert berechnet und ist von dem
    Kunden zusätzlich zu entrichten.
  3. Skontozusagen sind in jedem Einzelfall in der schriftlichen Auftragsbestätigung von Skandisk
    auszuweisen und gelten nur unter der Bedingung fristgerechter und vollständiger Zahlung sämtlicher
    Forderungen von Skandisk gegen den Kunden.
  4. Die Zahlungen sind in EURO ohne Abzug und spesen- und kostenfrei über eines der von Skandisk
    bezeichneten Bankinstitute zu überweisen. Für die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist die vorbehaltlose
    Gutschrift auf dem Bankkonto maßgeblich. Die Mitarbeiter sowie die Handelsvertreter oder sonstige
    Vertriebsmittler von Skandisk sind nicht berechtigt, Zahlungen entgegenzunehmen.
  5. Skandisk kann eingehende Zahlungen ungeachtet gerichtlicher Zuständigkeiten nach freiem Ermessen auf
    die zur Zeit der Zahlung gegen den Kunden kraft eigenen oder abgetretenen Rechts bestehenden Ansprüche
    verrechnen.
  6. Gesetzliche Rechte des Kunden zur Aufrechnung gegen die Ansprüche von Skandisk werden ausgeschlossen,
    es sei denn, dass der Gegenanspruch aus eigenem Recht des Kunden begründet und entweder rechtskräftig
    festgestellt ist oder fällig und unbestritten ist. § 215 BGB findet keine Anwendung.
  7. Gesetzliche Rechte des Kunden zur Zurückhaltung der Zahlung oder der Abnahme der Ware, zur Aussetzung
    ihm sonst obliegender Pflichten und zur Erhebung von Einreden oder Widerklagen werden ausgeschlossen,
    es sei denn, dass Skandisk aus demselben Vertragsverhältnis fällige Pflichten trotz schriftlicher
    Abmahnung des Kunden wesentlich verletzt und keine angemessene Absicherung angeboten hat.
    §215 BGB findet keine Anwendung.
    1. Der Kunde ist verpflichtet, die Ware zum Liefertermin ohne Inanspruchnahme zusätzlicher
      Fristen und an der nach Ziffer 111.-4. maßgeblichen Lieferanschrift abzunehmen und alle ihm
      aufgrund des Vertrages, dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen, der Regeln der ICC für die
      Auslegung der Incoterms® 2010 und aufgrund gesetzlicher Bestimmungen obliegenden Pflichten zu
      erfüllen. Zur Verweigerung der Abnahme der Ware ist der Kunde nur berechtigt, wenn er in
      Übereinstimmung mit den Regelungen in Ziffer Vl.-1. von dem Vertrag zurücktritt.
    2. Die nachfolgend aufgeführten Geräte bzw. Produktgruppen werden jeweils nach Auftragseingang
      beim Hersteller gefertigt.

    Produktgruppen:

    • Granulatspülmaschinen
    • Korbtransportmaschinen
    • Bandanlagen
    • ACS-Bestecksortierer und Spezialmaschinen
    • sowie sämtliches Zubehör zur bestellten Maschine wie
      Sortieranlagen, Arbeitstische, Trockenzonen, Eckförderer
      und Rollenbahnen

    Die vorgenannten Produkte sind somit nicht vorrätig und keine Produkte aus dem Standardprogramm des Herstellers.

    Gesonderte Zahlungskonditionen

    1. 50% nach Erhalt der Skandisk Auftragsbestätigung
      40% vor Lieferabgang im Werk
      10% nach Betriebsbereiter Übergabe, innerhalb von 14 Tagen
    2. Sollten durch den Warenkreditversicherer der Firma Skandisk Gründe bekannt werden,
      die auf Liquiditätsschwierigkeiten des Käufers Hinweis geben, so sind wir jederzeit
      Berechtigt, die Zahlungsmodalitäten/ Zahlungskonditionen daraufhin abzuändern/ anzupassen
      ohne, dass dies die Vertragswirksamkeit/ Abnahmeverpflichtung berührt.
      Bei Nichtzahlung bzw. nicht Einhaltung der Zahlungskonditionen erfolgt keine Auslieferung
      der bestellten Ware sowie wir schon heute alle daraus ableitenden eventuellen
      Schadensersatzansprüche ablehnen/ von uns weisen.
  8. Soweit diese nicht anderweitig sichergestellt ist, hat der Kunde ungeachtet gesetzlicher Bestimmungen
    die erneute Verwendung, stoffliche Verwertung oder sonst vorgeschriebene Entsorgung der von Skandisk
    an den Kunden gelieferten Ware sowie der Verpackung auf eigene Kosten zu betreiben. Skandisk ist nicht
    verpflichtet, dem Kunden gelieferte Ware oder Verpackungsmaterial aufgrund abfallrechtlicher
    Bestimmungen von dem Kunden oder von Dritten zurückzunehmen.

5. Mangelhafte Ware

  1. Ohne Verzicht auf gesetzliche Ausschlüsse oder Einschränkungen der Verantwortlichkeit des Verkäufers
    ist die Ware sachmangelhaft, wenn der Kunde nachweist, dass die Ware unter Berücksichtigung der
    Regelungen in Ziffern 11.-1., 11.-5. oder III. zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs spürbar von der in
    der schriftlichen Auftragsbestätigung vereinbarten Art, Menge, Beschaffenheit oder Verwendungseignung
    oder mangels Vereinbarung spürbar von der in Deutschland üblichen Beschaffenheit abweicht oder
    ersichtlich nicht für die in Deutschland gewöhnliche Verwendung geeignet ist. Offene ebenso wie
    verdeckte Mankolieferungen sind sachmangelhafte Lieferungen. Modell- Konstruktions- oder
    Materialänderungen, die neueren technischen Erkenntnissen entsprechen, begründen keinen Sachmangel.
  2. Ohne Verzicht auf gesetzliche Ausschlüsse oder Einschränkungen der Verantwortlichkeit des Verkäufers
    ist die Ware rechtsmangelhaft, wenn der Kunde nachweist, dass die Ware zum Zeitpunkt des
    Gefahrüberganges nicht frei von in Deutschland durchsetzbaren Rechten oder Ansprüchen Dritter ist.
    Ohne Verzicht auf weitergehende gesetzliche Erfordernisse begründen auf gewerblichem oder anderem
    geistigen Eigentum beruhende Rechte oder Ansprüche Dritter einen Rechtsmangel nur, soweit die Rechte
    in Deutschland registriert, veröffentlicht und bestandskräftig sind und den vertragsgemäßen Gebrauch
    der Ware in Deutschland ausschließen.
  3. Soweit die schriftliche Auftragsbestätigung von Skandisk nicht ausdrücklich eine gegenteilige Aussage
    trifft, ist Skandisk insbesondere nicht dafür verantwortlich, dass die Ware für eine andere als die
    gewöhnliche Verwendung geeignet ist, von der üblichen Beschaffenheit abweicht oder weitergehende
    Erwartungen des Kunden erfüllt oder außerhalb Deutschlands frei von Rechten oder Ansprüchen Dritter
    ist. Skandisk haftet nicht für Mängel, die nach dem Zeitpunkt des Gefahrübergangs eintreten. Soweit
    der Kunde ohne Einverständnis von Skandisk selbst oder durch Dritte Versuche zur Beseitigung von
    Mängeln unternimmt, wird Skandisk von der Pflicht zur Gewährleistung frei, es sei denn, dass diese
    sachgemäß ausgeführt werden.
  4. Von dem Kunden gewünschte Garantien oder Zusicherungen müssen auch im Falle von Folgegeschäften stets
    in der schriftlichen Auftragsbestätigung als solche besonders ausgewiesen sein. Insbesondere
    schlagwortartige Bezeichnungen, die Bezugnahme auf allgemein anerkannte Normen, die Verwendung von
    Waren- oder Gütezeichen oder die Vorlage von Mustern oder Proben begründen für sich allein nicht die
    Übernahme einer Garantie oder Zusicherung. Die Mitarbeiter sowie die Handelsvertreter oder sonstige
    Vertriebsmittler von Skandisk sind nicht berechtigt, Garantien oder Zusicherungen zu erklären oder
    Angaben zu besonderen Verwendbarkeiten oder zur Wirtschaftlichkeit der Ware zu machen.
  5. Der Kunde ist gegenüber Skandisk verpflichtet, jede einzelne Lieferung unverzüglich und in jeder
    Hinsicht auf erkennbare sowie auf typische Abweichungen qualitativer, quantitativer und sonstiger Art,
    auf die Einhaltung der für die Ware geltenden produktrechtlichen Vorschriften und im Übrigen nach
    Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften zu untersuchen.
  6. Ohne Verzicht auf die gesetzlichen Pflichten des Kunden zur unverzüglichen Anzeige, ist der Kunde
    gegenüber Skandisk verpflichtet, jeden Sach- oder Rechtsmangel spätestens innerhalb von einem (1)
    Jahr, nachdem ihm die Ware tatsächlich übergeben wurde, anzuzeigen. Die Anzeige ist schriftlich und
    unmittelbar an Skandisk zu richten und so präzise abzufassen, dass Skandisk ohne weitere Nachfrage
    bei dem Kunden Abhilfemaßnahmen einleiten und Rückgriffsansprüche gegenüber Vorlieferanten sichern
    kann, und hat im Übrigen den gesetzlichen Vorschriften zu entsprechen. Die Mitarbeiter sowie die
    Handelsvertreter oder sonstige Vertriebsmittler von Skandisk sind nicht berechtigt, außerhalb der
    Geschäftsräume von Skandisk Mängelanzeigen entgegenzunehmen oder Erklärungen zur Gewährleistung abzugeben.
  7. Nach ordnungsgemäßer Anzeige gern. Ziffer V.-6. kann der Kunde die in diesen Allgemeinen
    Verkaufsbedingungen vorgesehenen Rechtsbehelfe geltend machen. Vorbehaltlich anderslautender,
    schriftlich bestätigter Zusagen von Skandisk bestehen wegen Verletzung der Pflicht zur Lieferung
    mangelfreier Ware keine weitergehenden Ansprüche des Kunden oder Ansprüche nicht vertraglicher Art.
    Im Falle nicht ordnungsgemäßer Anzeige kann der Kunde Rechtsbehelfe nur geltend machen, soweit
    Skandisk den Mangel arglistig verschwiegen hat. Einlassungen von Skandisk zu Mängeln dienen lediglich
    der sachlichen Aufklärung, bedeuten jedoch insbesondere nicht einen Verzicht auf das Erfordernis der
    ordnungsgemäßen Anzeige.
  8. Dem Kunden stehen keine Rechtsbehelfe wegen Lieferung mangelhafter Ware zu, soweit er für Beschaffenheit
    oder Verwendungseignungen der Ware einzustehen hat, die nicht Gegenstand der mit Skandisk getroffenen
    Vereinbarungen sind, oder der Kunde in den Geschäftsbeziehungen mit seinen Abnehmern die Geltung der
    gesetzlich einschlägigen Vorschriften zum Nachteil von Skandisk modifiziert.
  9. Soweit dem Kunden nach den Bestimmungen dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen Rechtsbehelfe wegen
    Lieferung mangelhafter Ware zustehen, ist er berechtigt, innerhalb angemessener Frist nach Mitteilung
    eines Mangels nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften von Skandisk Nacherfüllung zu verlangen.
    Skandisk trägt die für die Nacherfüllung anfallenden erforderlichen Aufwendungen insoweit, als diese
    sich nicht infolge eines Ortswechsels oder der Veränderung sonstiger vermeidbarer Umstände erhöhen,
    die nach Kenntnis bzw. Kennen müssen des Mangels durch den Kunden eingetreten sind, und Skandisk nach
    den Regelungen in Ziffer VII. für Schäden einzustehen hat. Für den Fall, dass die Nacherfüllung
    endgültig misslingt, nicht möglich ist oder nicht innerhalb angemessener Zeit vorgenommen wird, ist
    der Kunde ungeachtet sonstiger, in diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen vorgesehener Rechtsbehelfe
    nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften berechtigt, den Preis zu mindern oder nach Fristsetzung und
    Ablehnungsandrohung binnen einer Ausschlussfrist von vier Wochen nach Fristablauf von dem Vertrag
    zurückzutreten. Bartseher ist ungeachtet der Rechtsbehelfe des Kunden stets berechtigt, nach der
    Regelung in Ziffer 111.-6. mangelhafte Ware nachzubessern oder Ersatz zu liefern
  10. Jegliche Ansprüche des Kunden wegen Lieferung mangelhafter Ware verjähren ein Jahr nach dem
    gesetzlichen Verjährungsbeginn. Unberührt bleiben Ansprüche wegen arglistiger und vorsätzlicher
    Vertragsverletzung. Ersatzlieferung oder Nach­besserung führt nicht zu neu anlaufenden Verjährungsfristen.
  11. Unbeschadet der Verjährung von Ansprüchen wegen Lieferung mangelhafter Ware stellt Skandisk dem Kunden
    in dem 2. Jahr nach dem gesetzlichen Verjährungsbeginn kostenlos Ersatzteile zur Verfügung, wenn der
    Kunde nach Maßgabe der in Kapitel V. dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen getroffenen Regelungen
    ansonsten zu Rechtsbehelfen wegen mangelhafter Lieferung berechtigt wäre und der Sachmangel mit dem
    Ersatzteil behoben wird. Das Zurverfügungstellung des Ersatzteils erfolgt an der in der schriftlichen
    Auftragsbestätigung bezeichneten Lieferanschrift, hilfsweise bei der Skandisk GmbH in Schöneiche.
    Sämtliche Aufwendungen einschließlich der Aufwendungen für den Einbau des Ersatzteils trägt der Kunde.
    Skandisk kann nach eigenem Ermessen das mangelhafte Teil von dem Kunden zurückverlangen.

6. Rücktritt

  1. Neben der Regelung in Ziffer V.-9. ist der Kunde unter Beachtung der maßgeblichen gesetzlichen
    Bestimmungen zum Rücktritt berechtigt, wenn die Skandisk obliegenden Leistungen unmöglich geworden
    sind, Skandisk mit der Erfüllung vertraglicher Hauptpflichten in Verzug geraten ist oder durch diesen
    Vertrag begründete Pflichten sonst wie wesentlich verletzt hat und der Verzug oder die Pflichtverletzung
    von Skandisk gemäß Ziffer Vll.-1.-c) zu vertreten ist. Zur Herbeiführung des Verzuges bedarf es ohne
    Verzicht auf weitergehende gesetzliche Erfordernisse stets, auch im Falle kalendermäßig bestimmter
    Leistungszeit einer gesonderten, nach Fälligkeit unmittelbar an Skandisk gerichteten schriftlichen
    Aufforderung, die Leistungshandlung binnen angemessener Frist vorzunehmen. Der Kunde hat den Rücktritt
    von dem Vertrag innerhalb angemessener Frist nach Eintritt des zum Rücktritt berechtigenden Tatbestandes,
    schriftlich und unmittelbar an Skandisk zu erklären.
  2. Ohne Verzicht auf weitergehende gesetzliche Rechte ist Skandisk berechtigt, ersatzlos von dem Vertrag
    zurückzutreten, wenn der Kunde der Geltung dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen widerspricht, wenn
    die besonderen Bestimmungen des Verbrauchsgüterkaufs (§§ 474 ff. BGB) zur Anwendung kommen, wenn die
    schriftliche Auftragsbestätigung von Skandisk aus nicht von Skandisk zu vertretenden Gründen später
    als vierzehn (14) Kalendertage nach ihrem Ausstellungsdatum bei dem Kunden eingeht, wenn die Eröffnung
    eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Kunden beantragt wird, wenn der Kunde ohne Darlegung
    eines rechtfertigenden Grundes wesentlichen Verpflichtungen, die gegenüber Skandisk oder gegenüber
    Dritten fällig sind, nicht nachkommt, wenn der Kunde nicht zutreffende Angaben zu seiner Kreditwürdigkeit
    macht, wenn die von einem Kreditversicherer zugesagte Deckung aus von Skandisk nicht zu vertretenden
    Gründen reduziert wird, wenn Skandisk unverschuldet selbst nicht richtig oder rechtzeitig beliefert
    wird oder wenn Skandisk die Erfüllung ihrer Leistungsverpflichtungen aus sonstigen Gründen nicht mehr
    mit Mitteln möglich ist, die unter Berücksichtigung der eigenen und der bei Vertragsschluss erkennbaren
    berechtigten Belange des Kunden sowie insbesondere der vereinbarten Gegenleistung zumutbar sind.

7. Schadensersatz

  1. Ausgenommen die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, wegen arglistigen Verschweigens eines Mangels,
    wegen Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit einer Sache oder für Schäden aus der schuldhaften
    Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit ist Skandisk wegen der Verletzung von Pflichten,
    die aus dem mit dem Kunden geschlossenen Vertrag und/oder den mit dem Kunden geführten Vertragsverhandlungen
    resultieren, ohne Verzicht auf die gesetzlichen Voraussetzungen nur nach Maßgabe der nachfolgenden
    Bestimmungen zu Schadensersatzleistungen verpflichtet. Die nachfolgenden Bestimmungen gelten auch bei
    Verletzung von Gewährleistungsverpflichtungen sowie im Fall des Verzuges:
    1. Schadensersatz wegen Lieferung mangelhafter Ware ist ausgeschlossen, wenn der Mangel nicht
      erheblich ist.
    2. Der Kunde ist in erster Linie nach Maßgabe der Regelungen in Ziffer 111.-6. zur Wahrnehmung
      von Nacherfüllungsangeboten bzw. nach Maßgabe der Regelungen in Ziffer V. und VI. zur
      Wahrnehmung der dort geregelten Rechtsbehelfe verpflichtet und kann Schadensersatz nur wegen
      verbleibender Nachteile, in keinem Fall jedoch anstelle anderer Rechtsbehelfe verlangen.
    3. Ohne Verzicht auf gesetzliche Ausschlüsse oder Einschränkungen der Verantwortlichkeit haftet
      Skandisk nur bei schuldhafter Verletzung wesentlicher und bei vorsätzlicher oder grob
      fahrlässiger Verletzung sonstiger dem Kunden gegenüber obliegenden vertraglicher Pflichten.
    4. Im Falle der Haftung ersetzt Skandisk unter Berücksichtigung der Grenzen nach Buchst. e) den
      nachgewiesenen Schaden des Kunden in dem Umfang, wie er im Hinblick auf Schadenseintritt und
      Schadenshöhe für Bartseher bei Vertragsschluss als Folge der Pflichtverletzung voraussehbar
      und für den Kunden nicht abwendbar war.
    5. Skandisk haftet nicht für entgangenen Gewinn und ideelle Beeinträchtigungen. Im Übrigen ist die
      Höhe des Schadensersatzes wegen Verzuges für jede volle Verspätungs Woche auf 0,5 %, maximal auf
      5 % und wegen anderer Pflichtverletzungen auf 200 % des Wertes des nicht vertragsgemäßen
      Leistungsteils begrenzt. Dieser Absatz gilt nicht bei grobem Verschulden von Skandisk oder seiner
      Erfüllungsgehilfen.
    6. Schadensersatz statt der Leistung kann der Kunde ungeachtet der Einhaltung der gesetzlichen und
      der in diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen vorgesehenen Bestimmungen nur verlangen, nachdem er
      innerhalb angemessener Frist nach Fälligkeit Skandisk die Ablehnung der Leistung angedroht und bei
      gleichwohl ausbleibender Leistung diese gegenüber Skandisk innerhalb angemessener Frist nach
      Ablehnungsandrohung endgültig abgelehnt hat.
    7. Skandisk ist wegen der Verletzung der dem Kunden gegenüber obliegenden vertraglichen und/oder
      vorvertraglichen Pflichten ausschließlich nach den Bestimmungen dieser Allgemeinen
      Verkaufsbedingungen zu Schadensersatzleistungen verpflichtet. Jeder Rückgriff auf
      konkurrierende Anspruchsgrundlagen, insbesondere auch nichtvertraglicher Art ist
      ausgeschlossen. Gleichermaßen ist ausgeschlossen, die Organe, Angestellten, Arbeitnehme
      r, Mitarbeiter, Vertreter und/oder Erfüllungsgehilfen von Skandisk persönlich wegen der
      Verletzung Skandisk obliegender vertraglicher Pflichten in Anspruch zu nehmen.
    8. Soweit Skandisk nicht wegen Vorsatz haftet oder der Anspruch des Kunden nicht vorher verjährt
      ist, gilt für die Erhebung von Klagen auf Schadensersatz eine Ausschlussfrist von 6 Monaten
      beginnend mit Ablehnung der Schadensersatzleistung durch Skandisk.
    9. Die vorstehenden Bestimmungen zur Haftung von Skandisk gelten auch für Ansprüche des Kunden
      auf Ersatz von Aufwendungen.
  2. Ungeachtet weitergehender gesetzlicher oder vertraglicher Ansprüche von Skandisk ist der Kunde
    gegenüber Skandisk zu folgenden Schadensersatzleistungen verpflichtet:
    1. Im Falle des nicht rechtzeitigen Zahlungseingangs erstattet der Kunde die angemessenen Kosten
      der gerichtlichen und außergerichtlichen Rechtsverfolgung sowie Zinsen in Höhe von 9
      Prozentpunkten über dem Basiszins der Deutschen Bundesbank.
    2. Vorbehaltlich des Nachweises des Kunden, dass ein Schaden nicht oder nur in deutlich
      geringerer Höhe entstanden ist, ist Skandisk bei Abnahmeverzug oder vereinbartem, aber
      ausbleibendem Abruf der Ware durch den Kunden nach fristlosem Ablauf einer von Skandisk
      gesetzten angemessenen Nachfrist berechtigt, ohne Nachweis Schadensersatz pauschal in Höhe
      von 15 % des jeweiligen Lieferwertes zu verlangen.
  • Der Kunde ist verpflichtet, in den geschäftlichen Beziehungen mit seinen Abnehmern seine Schadensersatzhaftung
    dem Grunde und der Höhe nach im Rahmen des rechtlich Möglichen sowie des in der Branche Üblichen zu beschränken.
  • § 348 HGB (Vertragsstrafe) findet keine Anwendung.

8. Eigentumsvorbehalt

  1. Gelieferte Ware bleibt Eigentum von Skandisk bis zum vollständigen Ausgleich aller, aus welchem
    Rechtsgrund auch immer entstandenen, einschließlich der erst künftig fällig werdenden Haupt- und
    Nebenforderungen von Skandisk gegen den Kunden. Bei laufender Rechnung gilt der Eigentumsvorbehalt
    für den jeweiligen Saldo.
  2. Während des Bestehens des Eigentumsvorbehaltes wird der Kunde den Mitarbeitern von Skandisk zu den
    üblichen Geschäftszeiten jederzeit Zugang zu der unter Eigentumsvorbehalt stehenden Ware gewähren.
    Der Kunde ist verpflichtet, die unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware gegen Diebstahl, Beschädigung
    und Zerstörung zu versichern sowie auf Anforderung von Skandisk die Ware auf eigene Kosten getrennt
    zu lagern oder geeignet abzugrenzen, deutlich sichtbar als Eigentum von Skandisk zu kennzeichnen und
    alle Maßnahmen zu treffen, die zu einer umfassenden Sicherstellung des Eigentumsvorbehalts geboten sind.
    Die gegen die Versicherungen erwachsenden Ansprüche tritt der Kunde hiermit sicherungshalber, in voller
    Höhe und unwiderruflich an Skandisk ab; Skandisk nimmt die Abtretung an.
  3. Der Kunde darf die unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware im Rahmen ordnungsgemäßer Geschäftsführung
    und nur unter der Voraussetzung veräußern, dass er sich nicht in Zahlungsverzug befindet und die
    Zahlung des Abnehmers an den Kunden nicht vor dem Termin fällig wird, zu dem der Kunde den Preis an
    Skandisk zu zahlen hat. Zu anderen Verfügungen (z.B. Sicherungsübereignung, Verpfändung usw.) ist er
    nicht berechtigt. Der Kunde tritt die ihm aus der Veräußerung der unter Eigentumsvorbehalt stehenden
    Ware zustehenden Ansprüche gegen seine Abnehmer mit allen Nebenrechten hiermit sicherungshalber, in
    voller Höhe und unwiderruflich an Skandisk ab. Nimmt der Kunde die Forderungen aus einer Veräußerung
    in ein mit seinen Abnehmern bestehendes Kontokorrentverhältnis auf, tritt er die sich nach der
    Saldierung ergebenden Kontokorrentforderungen hiermit sicherungshalber, in voller Höhe und
    unwiderruflich an Skandisk ab. Skandisk nimmt die Abtretungen an.
  4. Der Kunde bleibt ermächtigt, an Skandisk abgetretene Forderungen treuhänderisch für Skandisk
    einzuziehen, solange er sich nicht in Zahlungsverzug befindet. Der Kunde ist nicht berechtigt, die
    Forderungen an Dritte abzutreten. Der Kunde hat eingehende Zahlungen gesondert zu führen und ungeachtet
    weitergehender von Skandisk eingeräumter Zahlungsziele unverzüglich an Skandisk weiterzuleiten, bis die
    gesicherten Forderungen von Skandisk vollständig ausgeglichen sind. Erfolgt die Zahlung durch Überweisung
    an das Kreditinstitut des Kunden, tritt der Kunde hiermit unwiderruflich die ihm hierdurch gegen sein
    Kreditinstitut zustehenden Forderungen an Skandisk ab. Erhält der Kunde Wechsel zur Begleichung der
    Forderungen gegen Dritte, tritt er hiermit unwiderruflich die ihm im Falle der Diskontierung des
    Wechsels gegen das Kreditinstitut zustehenden Forderungen an Skandisk ab. Skandisk nimmt die
    Abtretungen an.
  5. Eine Verbindung der Ware mit Grund und Boden erfolgt nur vorübergehend. Die Be- und Verarbeitung der
    Ware erfolgt für Skandisk als Hersteller im Sinne des §950 BGB, ohne dass für Skandisk hieraus
    Verbindlichkeiten erwachsen. Wird die von Skandisk gelieferte Ware mit anderen Gegenständen in der
    Weise vermischt, vermengt oder verbunden, dass das Eigentum von Skandisk kraft Gesetzes erlischt, so
    überträgt der Kunde schon jetzt seine Eigentums- oder Miteigentumsrechte an dem neuen Gegenstand auf
    Skandisk und verwahrt ihn unentgeltlich und treuhänderisch für Skandisk.
  6. Der Kunde wird im Bedarfsfalle nachfragen, in welchem Umfang die Ware noch einem Eigentumsvorbehalt
    untersteht. Skandisk ist nicht verpflichtet, auf Zahlungen hin unaufgefordert den Umfang des
    Eigentumsvorbehaltes zu quantifizieren. Befindet sich noch nicht vollständig bezahlte, unter
    Eigentumsvorbehalt stehende Ware im Gewahrsam des Kunden, wird Skandisk auf Verlangen des Kunden Ware
    freigeben, soweit der Rechnungswert der Ware die Summe der offenen Forderungen um mehr als 20 %
    übersteigt und an der Ware keine Absonderungsrechte zugunsten von Skandisk bestehen. Entsprechendes
    gilt, soweit an die Stelle der unter Eigentumsvorbehalt stehenden Ware Ansprüche gegen Dritte getreten
    sind und diese von Skandisk im eigenen Namen geltend gemacht werden. Im Übrigen wird Skandisk auf
    Verlangen des Kunden Sicherheiten freigeben, soweit der Marktpreis der Sicherheiten die Summe der
    gesicherten Forderungen um mehr als 50 % zuzüglich der bei der Verwertung anfallenden Umsatzsteuer übersteigt.
  7. Wenn noch nicht vollständig bezahlte, unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware sich im Gewahrsam des
    Kunden befindet und die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Kunden beantragt
    wird oder der Kunde ohne Darlegung eines rechtfertigenden Grundes seinen Skandisk oder Dritten
    gegenüber fälligen Verpflichtungen nicht nachkommt, kann Skandisk dem Kunden das Recht zum Besitz
    entziehen und die Ware ohne Vertragsrücktritt herausverlangen. Skandisk ist nicht berechtigt, die
    Herausgabe zu verlangen, soweit der Insolvenzverwalter sich für die Erfüllung des Vertrages
    entscheidet und der Preis bezahlt ist.
  8. Im Falle des Vertragsrücktrittes, insbesondere wegen Zahlungsverzuges des Kunden, ist Skandisk
    berechtigt, die Ware freihändig zu veräußern und sich aus dem Erlös zu befriedigen. Der Kunde ist
    ungeachtet sonstiger Skandisk zustehender Rechte verpflichtet, an Skandisk die Aufwendungen des
    Vertragsabschlusses, der bisherigen Vertragsabwicklung und der Vertragsauflösung sowie die Kosten der
    Rückholung der Ware zu ersetzen und für jeden angefangenen Monat seit Gefahrübergang ein
    Nutzungsentgelt in Höhe von 5,0 % des Warenwertes zu zahlen.

9. Sonstige Regelungen

  1. Zur Wahrung der Schriftform bedarf es weder einer eigenhändigen Namensunterschrift noch einer
    elektronischen Signatur. Mitteilungen mittels Telefax oder E-Mail genügen der Schriftform ebenso wie
    sonstige Textformen, ohne dass der Abschluss der Erklärung besonders kenntlich zu machen ist.
  2. Die im Zusammenhang mit der Geschäftsbeziehung erhaltenen Daten über den Kunden werden von Skandisk
    im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes verarbeitet.
  3. Der Kunde wird Skandisk unverzüglich schriftlich informieren, wenn Behörden in weiterem Zusammenhang
    mit der Ware eingeschaltet oder tätig werden. Der Kunde wird zudem die gelieferte Ware weiter im Markt
    beobachten und Skandisk unverzüglich schriftlich informieren, wenn eine Besorgnis besteht, dass durch
    die Ware Gefahren für Dritte entstehen könnten.
  4. Ohne Verzicht von Skandisk auf weitergehende Ansprüche stellt der Kunde Skandisk uneingeschränkt von
    allen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund von Produkthaftpflicht- oder ähnlicher Bestimmungen gegen
    Skandisk erhoben werden, soweit die Haftung auf Umstände gestützt wird, die - wie z.B. die Darbietung
    des Produktes - durch den Kunden oder sonstige Dritte ohne ausdrückliche und schriftliche Zustimmung
    von Skandisk gesetzt wurden. Die Freistellung schließt insbesondere auch den Ersatz der Skandisk
    entstehenden Aufwendungen ein und wird von dem Kunden unter Verzicht auf weitere Voraussetzungen
    oder sonstige Einwände, insbesondere unter Verzicht auf die Einhaltung von Überwachungs- und
    Rückrufpflichten sowie unter Verzicht auf den Einwand der Verjährung zugesagt.
  5. An von Skandisk in körperlicher oder elektronischer Form zur Verfügung gestellten Abbildungen,
    Zeichnungen, Berechnungen, Planungsunterlagen und sonstigen Unterlagen sowie an Software behält sich
    Skandisk alle Eigentums-, Urheber-, sonstigen gewerblichen Schutzrechte sowie Rechte aus Know-how vor.
    Sie sind Dritten gegenüber geheim zu halten und dürfen ausschließlich zur Durchführung des jeweiligen
    Auftrages verwendet werden.
  6. Ungeachtet weitergehender gesetzlicher Regelungen endet die Verjährungshemmung auch, wenn die
    hemmenden Verhandlungen über vier Wochen nicht in der Sache fortgeführt werden. Ein Neubeginn der
    Verjährung von Ansprüchen des Kunden bedarf in jedem Fall einer ausdrücklichen, schriftlichen
    Bestätigung von Skandisk.

10. Allgemeine Vertragsgrundlagen

  1. Der Lieferort ergibt sich aus der Regelung in 111.-4. dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen.
    Zahlungs- und Erfüllungsort für alle sonstigen Verpflichtungen aus den Rechtsbeziehungen von Skandisk
    mit dem Kunden ist Schöneiche. Diese Regelungen gelten auch, wenn Skandisk für den Kunden Leistungen
    an einem anderen Ort ausführt oder erbrachte Leistungen rückabzuwickeln sind. Die Vereinbarung anderer
    Klauseln der Incoterms oder sonstiger Lieferklauseln hat lediglich eine abweichende Regelung des
    Transports und der Transportkosten zur Folge; im Übrigen verbleibt es bei den vorstehenden Regeln.
  2. Für die vertraglichen und außervertraglichen Rechtsbeziehungen mit dem Kunden gelten ausschließlich
    deutsches Recht sowie die in Deutschland maßgeblichen Gebräuche. Bei Verwendung von Handelsklauseln
    gelten im Zweifel die Incoterms® 2010 der Internationalen Handelskammer unter Berücksichtigung der in
    diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen getroffenen Regelungen. Abweichungen von diesen
    Vertragsgrundlagen sich ausschließlich aufgrund der von Skandisk mit dem Kunden getroffenen
    individuellen Vereinbarungen und dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen.
  3. Alle - vertraglichen und außervertraglichen - Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit Verträgen,
    für die die Geltung dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen vorgesehen ist, einschließlich
    Insolvenzstreitigkeiten werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Deutschen Institution für
    Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden.
    Das Schiedsgericht besteht aus drei Schiedsrichtern und bei Streitigkeiten mit einem Streitwert unter
    € 50.000 aus einem Schiedsrichter. Der Ort des schiedsrichterlichen Verfahrens ist Schöneiche, die
    Sprache deutsch. Die Zuständigkeit des Schiedsgerichts schließt insbesondere auch jede gesetzliche
    Zuständigkeit aus, die wegen eines persönlichen oder sachlichen Zusammenhanges vorgesehen ist.
    Wenn diese Schiedsabrede ungültig ist oder ungültig werden sollte, wird zur Entscheidung aller
    Streitigkeiten stattdessen die örtlich und international ausschließliche Zuständigkeit der für
    Schöneiche zuständigen Gerichte vereinbart. Skandisk ist jedoch berechtigt, anstelle einer Klage zum
    Schiedsgericht auch Klage vor dem für Schöneiche zuständigen Gericht, vor den Gerichten am
    Geschäftssitz des Kunden oder anderen zuständigen staatlichen Gerichten zu erheben.